Als Innenrand (ausgeprägter vertikaler Bestandesrand innerhalb des Waldes) gilt der Grenzbereich zwischen zwei sehr unterschiedlichen Entwicklungsstufen bzw. Bestandeshöhen. In der Regel tritt ein Innenrand als Grenzlinie von Altbeständen zu Jungwuchs/Dickung oder Blössen (auch Strassen oder Bäche) auf. Im Falle von zwei Beständen muss der Unterschied in der Bestandesmittelhöhe min. 10m betragen. Innenränder bilden für Vögel, Insekten und Wild ähnlich bedeutende Saumbiotope wie Waldränder. Massgebend für den Typ des Innenrandes ist im LFI immer der niedrigere Bestand.

Aufnahmeanleitung: Kapitel 11, MID 281

CodeTextLFI1LFI2LFI3LFI4LFI4b
-1keine Angabexxx
1kein Innenrandxxx
2dauernd vegetationslosxxx
3nicht bestocktxxx
4Jungwuchsxxx
5Dickungxxx
6höhere Bestockungxxx

zuletzt berechnet am 20.10.2017 21:38