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Europäische Lärche und Japanlärche (Larix decidua et Larix kaempferi)

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Die Häufigkeit der Lärche im Alpenraum entspricht nicht dem natürlichen Vorkommen. Infolge von Kahlschlägen und durch die Wiederbewaldung von Alpweiden konnte die Lärche ihr Areal um das 5- bis 20-fache ausweiten. Ihr heutiges Vorkommen in der Schweiz ist, abgesehen von Pflanzungen im Mittelland, zum Grossteil auf das Wallis, die Tessiner Gebirgstäler und das Bündnerland (Engadin, Münstertal, Puschlav) beschränkt.

Obwohl die Lärche eine breite ökologische Amplitude hat und in jeder Höhenlage gedeihen kann, wachsen 73% der Lärchen oberhalb von 1400 m ü.M., zumeist an Steilhängen. Entscheidend für die Verbreitung der Lärche ist ein grosses Lichtangebot. Langfristig wird sie von schattenertragenden Baumarten verdrängt, falls nicht Lawinen, Windwürfe, Erdrutsche und der Mensch neue Kahlflächen für die Verjüngung schaffen.

Textquelle Brändli 1996

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letzte Änderungen: 17.10.2017