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Traubeneiche (Quercus petraea)

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Die Traubeneiche ist in der Schweiz stärker verbreitet als die Stieleiche. Ihre Hauptvorkommen liegen im Mittelland, Jura, Wallis und Tessin.

Im westlichen Mittelland ist der Anteil der Traubeneiche am grössten (6% aller Waldbäume). Da die Traubeneiche hohe Temperaturen im Sommer braucht, findet man sie - wie die Stieleiche - in der kollinen bis submontanen Stufe; allerdings in etwas höheren Lagen als diese.

Die Traubeneiche meidet schwere Böden und Spätfrostlagen, erträgt aber mehr Trockenheit als die Stieleiche, was dazu führt, dass man jene etwas öfter an Hängen und weniger am Hangfuss oder in Ebenen findet. Auch bezüglich Nährstoffversorgung ist sie weniger anspruchsvoll und besiedelt häufiger mässig saure Böden als die Stieleiche.

Textquelle Brändli 1996

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letzte Änderungen: 17.10.2017