
Die Verbreitungsgebiete der Legföhre und der aufrechten Bergföhre überlagern sich in der Schweiz. Gebüschwälder und damit auch Legföhrenbestände wurden im LFI nicht im Feld untersucht. Die LFI-Daten dokumentieren daher hauptsächlich das Vorkommen der aufrechten Bergföhre, mit ihren grössten Vorkommen im östlichen Bündnerland. Die natürliche Bastardierung zwischen Berg- und Waldföhre erklärt teils widersprüchliche Literaturangaben zur Verbreitung.
Die frost- und winterharte Bergföhre wächst zu 90% in der subalpinen
Stufe, zu 62% gar oberhalb 1800 m ü.M. Die Bodenansprüche der Lichtbaumart Bergföhre sind noch geringer,
als diejenigen der Waldföhre; so gedeiht sie denn sowohl auf staunassen,
sauren als auch auf sehr trockenen Böden.

selten (nach WELTEN und SUTTER 1982)
häufig (nach WELTEN und SUTTER 1982)
sehr häufig (LFI-Probeflächen mit Vorkommen)