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Bergulme (Ulmus glabra Huds., U. scabra Mill.)
Die Bergulme ist in submontanen und montanen Lagen
verbreitet. Sie fehlt grossflächig in subalpinen Hochtälern (z.B.
Oberengadin). Relativ selten ist sie auch im Wallis und im Tessin, das bereits
an die Südgrenze ihres Areals stösst. Der Schwerpunkt der Verbreitung
liegt in der Schweiz in den zentralen und östlichen Vor- und Nordalpen
und im mittleren Jura.
Trotz reichlichem Nachwuchs nehmen die Bestände infolge der tödlichen
Ulmenwelke laufend ab.
Zwei Drittel der Bergulmen wachsen in Laubmisch-, die Übrigen in Nadelwäldern.
Am stärksten verbreitet ist sie in der unteren Montanstufe. So finden
sich denn auch 98% in Lagen unter 1200 m ü.M.
Die Bergulme stellt hohe Ansprüche an den Nährstoff- und Basengehalt
des Bodens. Sie wächst häufig an steilen Hängen oder am Hangfuss
und meidet trockene Lagen südlicher Exposition.

selten (nach WELTEN und SUTTER 1982)
häufig (nach WELTEN und SUTTER 1982)
sehr häufig (LFI-Probeflächen mit Vorkommen)
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