
Die erheblichen Arealverluste der Eibe gehen zurück auf den Raubbau im Mittelalter (Pfeilbogen- und Armbrustholz). In den letzten hundert Jahren haben Methoden der modernen Waldbewirtschaftung und massiver Wildverbiss weitere Rückgänge bewirkt. Heute wird die Eibe vom Forstdienst im Kampf gegen ihre natürlichen Konkurrenten (Buche, Tanne) gefördert.
Die Hauptverbreitung der Eibe liegt in der Nordostschweiz und im Jura. Die dichtesten Vorkommen sind im Gebiet um das Hörnli zu finden.
Der optimale Eibenstandort ist eine luftfeuchte (Steil-) Hanglage mit
Seitenlicht in der kollinen bis unteren montanen Stufe zwischen 600 und
800 m ü.M. (wo denn auch über 50% der Eiben stocken). Die bevorzugten
Böden sind mit einem pH über 6.2 basisch.

selten (nach WELTEN und SUTTER 1982)
häufig (nach WELTEN und SUTTER 1982)
sehr häufig (LFI-Probeflächen mit Vorkommen)