
Die Robinie wurde 1602 von Nordamerika her nach Europa eingeführt. In der Schweiz wächst die Hälfte der Robinien auf der Alpensüdseite; hauptsächlich in langdauernden Pionierwaldstadien auf flachgründigen Böden sowie im Auen- und Schwemmlandgebiet grösserer Fliessgewässer.
Die Hauptverbreitung der Robinie liegt unterhalb von 600 m ü.M.; nur selten steigt sie in die untere Montanstufe. Häufig steht sie in Laubmischwäldern oder bildet Reinbestände.
Die Pionierbaumart stellt wenig Ansprüche und ist besonders auf trockenen,
nährstoffarmen Sandböden konkurrenzstark. Sie besiedelt gleichermassen
Kuppen, Hangfusslagen und Ebenen. An Hängen gedeiht sie vorallem in
warmen Süd- bis Westlagen. Obschon die Robinie kalkreiche Böden
bevorzugt, ist sie überwiegend auf (mässig) sauren Böden verbreitet.

selten (nach WELTEN und SUTTER 1982)
häufig (nach WELTEN und SUTTER 1982)
sehr häufig (LFI-Probeflächen mit Vorkommen)