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Naturschutz

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Sieh mal, ein zitronengelbes Blatt mitten im Buchenlaub. Das muss vom Spitzahorn sein. Und kennst du diese schuppige Rinde? Ja, ein Bergahorn. Aber gehören all diese Arten hierher? In der Gegend stehen ja sonst so viele Rottannen.

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Naturnahe Laubwälder nehmen zu

Laubbäume schätzen das mildere Klima der Tieflagen. Natürlicherweise wären das Mittelland, der Jura und weite Teile der Voralpen und Alpensüdseite mit Buchen- und Laubmischwäldern bestockt. Aber nur 1/3 der Wälder im Laubwaldareal sind heute naturnah aufgebaut. Die Übrigen haben einen unnatürlich hohen Nadelholzanteil, eine Folge des früher intensiven Fichtenanbaus.

Fichtenbestände liefern wertvolles Bauholz, weisen aber im Vergleich zu Laubwäldern weniger Pflanzen- und Tierarten auf. Dank dem zunehmend naturnahen Waldbau werden heute weniger Fichten gepflanzt. Der Anteil an sehr naturfernen Fichtenreinbeständen hat im Mittelland im letzten Jahrzehnt um 20% abgenommen. Nach wie vor selten sind fremdländische Baumarten mit einem Anteil von 0,6%.

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Mischwälder aus Laub- und Nadelbäumen sind oft stabiler und weniger anfällig auf massiven Insektenbefall als reine Fichtenbestände.

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