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Jungwald - die Zukunft

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Hallo, wir sind die Zukunft, die Generation von morgen. Unsere Lehrerin hat uns eben eine Baumschule gezeigt. Ist ja krass: die jungen Bäume sind eingezäunt und stehen in Reih und Glied, wie Soldaten. Ist das überhaupt nötig? Kann sich der Wald nicht ungeschützt von selbst verjüngen? >>

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Mehr Natur im Spiel

Die Schweizer Waldwirtschaft ist international bekannt für einen naturnahen Waldbau. 92% der heutigen Verjüngungsbestände sind reine Naturverjüngungen. Im Jungwald haben Pflanzungen innert zehn Jahren erheblich abgenommen. Gepflanzt wird meist noch dort, wo jegliche Naturverjüngung oder die gewünschten Baumarten fehlen.

Die Knospen von Esche, Ahorn und Tanne werden vom Wild bevorzugt gefressen. Aber weniger als 1% der Jungwüchse und Dickungen sind zum Schutz gegen Wildverbiss eingezäunt. In Tieflagen vermehren sich Esche und Ahorn so üppig, dass sie, im Gegensatz zur Tanne, kaum gefährdet sind. Kritisch ist die Situation für Ahorn und Tanne im Bergwald. Hier lässt sich die spärlichere Verjüngung kaum mit Zäunen schützen und die Verbissbelastungen sind hoch.

© WSL - Autoren

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Natürlicher Buchenjungwuchs. Bei der Waldverjüngung wird in der Schweiz vergleichsweise kleinflächig vorgegangen. Kahlschläge, die zu freilandähnlichen Ökologischen Bedingungen führen, sind verboten (Waldgesetz).

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