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Zeugen der Kulturgeschichte
Anders als in Frankreich sind Mittelwälder in der Schweiz mit 1% Waldflächenanteil kaum mehr verbreitet. Mit der Absicht, ertragreiche Nutzwälder zu schaffen, wurde seit Beginn des 20. Jahrhunderts der grösste Teil unserer Mittelwälder in Hochwald umgewandelt. Am häufigsten (24%) findet man heute «mittlere Baumhölzer». Das sind gleichförmige Hochwälder mit Bäumen von 40-50cm Durchmesser.
Trotzdem sind unsere Wälder sehr vielfältig. Unter dem Einfluss jahrhundertelanger Nutzungen verschiedenster Art ist ein reiches Mosaik aus unterschiedlichen Waldbildern entstanden. Dazu beigetragen hat auch die grosse Standortsvielfalt der Schweiz, mit Wäldern in der kollinen bis hinauf in die obere subalpine Vegetationshöhenstufe.
Resultate zum Thema:
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Schweinehirten schlagen Eicheln herunter. Der traditionelle Mittelwald lieferte Bauholz, Energieholz und Futter (Eicheln, Buchennüsschen, Gras und Laub).
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