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Zustand und Pflege des Waldes

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Schau, ein Forstwart bei der Jungwuchspflege. Mit seiner Sichel entfernt er Brombeerranken. Und dort, wo die jungen Bäumchen zu dicht stehen, werden sie ausgedünnt. Später werden die wertvollsten Bäume beim Durchforsten begünstigt, indem man ihre Konkurrenten fällt.

Zahlt sich die Waldpflege beim heutigen Holzerlös noch aus? >>

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Erst mehr, nun weniger Waldpflege

Lange Zeit wurden unsere Wälder regelrecht geplündert. Holz war der wichtigste Rohstoff. Erst mit der Nutzung neuer Energiequellen liess der Druck auf den Wald nach. Es folgte eine Phase des Wiederaufbaus, verbunden mit einer optimalen Waldpflege.

Heute zeigen steigende Lohnkosten und tiefe Holzpreise ihre Wirkung. Über ein Viertel der Waldfläche wurde seit mehr als 30 Jahren weder genutzt noch gepflegt. Innert 10 Jahren hat der Anteil der bewirtschafteten Fläche von 85% auf 82% abgenommen.

Unverändert blieb dagegen eine andere Waldnutzung, die Waldweide. Heute werden noch 13% aller Wälder beweidet, allerdings oft nur im Waldrandbereich. Im Vergleich zum Wildverbiss bietet die Beweidung wenig Probleme.

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Beweidet wird in der Regel mit Rindvieh (78%), seltener mit Schafen (6%) oder Ziegen (6%).

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