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Holzverkauf ab Waldstrasse
Seit den fünfziger Jahren fördert der Bund verstärkt den Ausbau des forstlichen Erschliessungsnetzes. Heute ist es weitgehend vollendet. Neue Strassen braucht es gemäss Bundesamt für Umwelt (BAFU) nur noch dort, wo Schutzwälder gepflegt werden müssen oder sich die Holzerntekosten deutlich senken lassen. Solche Wälder stehen überwiegend im Alpenraum, insbesondere auf der Alpensüdseite. Bestehende und geplante Naturwaldreservate bleiben möglichst ungestört.
Von 1995 bis 2006 wurden im Wald 970km Lastwagenstrassen gebaut oder ausgebaut, zu 90% mit Naturbelägen. Die Länge aller Waldstrassen beträgt heute 30'500km, drei Viertel des Erdumfanges. Dies ergibt pro Hektare Waldfläche rund 27m Strasse. Doch höchstens 90% des Schweizer Waldes können mit Traktor oder Seilkran genutzt werden und gelten als erschlossen. Als Alternative bleibt der Helikopter, mit dem 3% der genutzten Holzmenge transportiert wurden.
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In der Schweiz wird das Holz üblicherweise ab Waldstrasse verkauft. Für den Erlös entscheidend sind die «Rückekosten» dorthin.
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