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NFI2–NFI3

annual salvage logging*: cost of timber harvest (6 classes) · canton
unit: m³/yr/ha
unit of evaluation: accessible forest excluding shrub forest NFI1/NFI2/NFI3/NFI4 combined
grid:
change 1993/95–2004/06
cost of timber harvest (6 classes)
n/ato 50 Fr./m351 - 75 Fr./m376 - 100 Fr./m3101 - 125 Fr./m3126 - 150 Fr./m3over 150 Fr./m3total
canton (m³/yr)/ha± % (m³/yr)/ha± % (m³/yr)/ha± % (m³/yr)/ha± % (m³/yr)/ha± % (m³/yr)/ha± % (m³/yr)/ha± % (m³/yr)/ha± %
AG40.9396.3244.9536.3910.0.0.0.0.0.7.821
AI..0.1890.0.0.0.0.0.0.0...0.099
AR0.0.2.5622.1940.0.0.0...0.0.1.853
BE17.1335.0173.1232.8411.1642.0700.1973.812
BL/BS29.3710.3670.2970.0.0.0...0.0.1.487
FR43.1426.8333.7412.8668.56117.58225.5.7.622
GE..0.0.0.0.........0.0.
GL0.0.0.0.1.8922.5710.0.0.0.0.0.0.761
GR2.4922.7970.5460.9570.3730.2620.0.0.534
JU0.0.2.3413.5550.0.0.0.0.0.5.6.2.333
LU..7.6375.8481.4790.0.7.5900.0.5.027
NE0.0.1.7450.8500.0930.8870.0.0.0.1.034
NW....0.0.0.0.0.0.0.0.1.4880.399
OW30.150..9.0563.1670.0.0.5940.0.4.442
SG3.6822.1550.1750.1980.5720.1950.0.0.943
SH0.0.1.3560.792..0.0.....1.151
SO25.5871.0541.4670.2920.0...0.0.2.258
SZ0.0.6.5442.7675.4970.0.0.0.1.2873.046
TG0.0.2.05412.6480.0.0.0.0.0.0.0.4.641
TI0.7930.0.0.0.0.0.0.0.0.2990.0.0.176
UR0.0...0.0.0.0.0.3965.8930.3961.187
VD23.5551.8430.5550.8880.7666.1950.0.2.132
VS1.9940.5960.0.0.6540.2550.4810.1990.333
ZG29.5.0.0.12.7561.9600.0.....7.146
ZH40.8375.2273.4510.09418.8820.0.11.9616.321
Switzerland16.6193.8102.3141.4230.7351.1380.4482.67

change, calculated by unit of reference: canton

© WSL, Swiss National Forest Inventory, 10.11.2014 #136459/122835
  • salvage logging* #186
    Schaftholzvolumen in Rinde aller Bäume und Sträucher ab 12 cm BHD, welche nicht aufgrund einer waldbaulichen Planung, sondern infolge eingetretener Schäden (z.B. Windwurf, Lawinen, Insekten, Steinschlag) dem Wald entnommen wurden. Dieses Merkmal wird auf Ebene Probefläche aus der Nutzung der Probebäume und dem Zwangsnutzungsanteil (nach Auskunft der Förster) abgeleitet. *Für die Berechnung wurden keine D7/Baumhöhen-Daten verwendet. Die so berechneten Werte sind nicht biaskorrigiert, jedoch bei Auswertungen nach Kantonen oder Forstkreisen robuster bezüglich echten Veränderungen und somit besser interpretierbar.
  • cost of timber harvest (6 classes) #1342
    Potenzieller Holzernteaufwand eingeteilt in 6 Klassen basierend auf dem Gesamtaufwand in Franken pro Kubikmeter je Stichprobenfläche, ohne Aufwand für Entrindung und Vortransport.
  • canton #827
    Die Kantone sind politische Regionen mit auch eigenen Waldgesetzen. Die beiden Halbkantone Basel-Landschaft (BL) und Basel-Stadt (BS) werden im LFI aus statistischen Gründen zu einem Kanton zusammengefasst.
  • accessible forest without shrub forest NFI1/NFI2/NFI3/NFI4 #1576
    Zugehörigkeit zum gemeinsam zugänglichen Wald ohne Gebüschwald in den Inventuren nach Methoden LFI1 bis LFI4.
  • grid NFI4 2009–2013 #1746
    Das Netz LFI4 Pensum 2009–2013 umfasst alle Probeflächen, die in den Jahren 2009 bis 2013 aufgenommen wurden und bereits auch im LFI1, LFI2 und LFI3 Teil des Netzes waren.
  • Schätzung und Standardfehler der Schätzung

    Die in den LFI-Tabellen publizierten Ergebnisse sind Schätzungen für Grössen im Schweizer Wald (Populationsparameter) deren wahre Werte nicht bekannt sind und deshalb aus den Daten der LFI-Stichprobe hochgerechnet (geschätzt) werden müssen.

    Die Hochrechnungen sind mit Unsicherheiten behaftet. Aus der als Zufallsstichprobe konzipierten LFI-Stichprobe kann die Genauigkeit der Hochrechnungen aber zuverlässig abgeschätzt werden. In allen LFI-Tabellen wird dazu neben der Schätzung selber eine zweite Zahl angegeben, der Standardfehler der Schätzung.

    In den meisten Tabellen wird der prozentuale Standardfehler ausgedruckt, gelegentlich (vor allem bei geschätzten Prozenten) aber auch der absolute Standardfehler. Der Zusammenhang zwischen absolutem und prozentualem Standardfehler ist der folgende:

    prozentualer Standardfehler = absoluter Standardfehler / Schätzung x 100
    absoluter Standardfehler = prozentualer Standardfehler x Schätzung / 100

  • Vertrauensintervall der Schätzung

    Mit der Schätzung selber und dem Standardfehler der Schätzung kann das sogenannte Vertrauensintervall der Schätzung

    mit der unteren Grenze
    Schätzung - tQ x absoluter Standardfehler

    und der oberen Grenze
    Schätzung + tQ x absoluter Standardfehler

    berechnet werden. Mit dem Wert 2 für tQ wird das sogenannte 95%-Vertrauensintervall festgelegt. Dieses besagt, dass sich der gesuchte (unbekannte) Wert des Populationsparameters mit 95% Wahrscheinlichkeit innerhalb der Grenzen des Vertrauensintervalls befindet.

  • Signifikanz der Schätzung

    Mit dem Vertrauensintervall kann statistisch geprüft werden, ob der geschätzte Populationsparameter grösser oder kleiner als ein bestimmter Referenz- oder Zielwert ist, respektive ob sich zwei geschätzte Populationsparameter tatsächlich (in der Population) unterscheiden. Für praktische Zwecke geht man folgendermassen vor: Wenn ein Referenzwert ausserhalb des Vertrauensintervalls liegt, geht man davon aus, dass sich der geschätzte Populationswert signifikant von diesem unterscheidet, liegt er innerhalb, interpretiert man die Differenz zwischen Testergebnis und Referenzwert als zufällig bzw. nicht signifikant. Will man zwei Populationsparameter vergleichen unterscheiden sich diese signifikant, wenn sich ihre Vertrauensintervalle nicht überlappen.

  • Veränderungen

    Im LFI gibt es zwei Arten von Veränderungen. Beim ersten Typ von Veränderungen werden spezielle Veränderungszielgrössen (Themen) definiert, wie Zuwachs, Nutzung, Abgang, Mortalität. Diese Zielgrössen (Themen) sind nur für „Veränderungsinventuren“ verfügbar, z.B. LFI3-LFI4b. Bei diesen Auswertungen wird den Befundeinheitsausprägungen für den ersten Inventurzeitpunkt die Ausprägung des zweiten Inventurzeitpunkts zugewiesen, falls sich dieser verändert hat. Diese Auswertungen berücksichtigen somit nicht den Wechsel einer Befundeinheitsausprägung von der früheren zur späteren Inventur, sondern beachten nur die Veränderung aus der (Befundeinheits-) Perspektive der aktuelleren Inventur.

    Beim zweiten Typ von Veränderungen wird die Differenz von Zielgrössen, wie Stammzahl, Vorrat oder Waldfläche benutzt, um eine Veränderung aufzuzeigen. Diese Zielgrössen werden üblicherweise für die Darstellung von Zuständen, z.B. dem LFI4b verwendet. Bei diesen Veränderungsauswertungen wird der Wechsel einer Befundeinheitsausprägung bei der Analyse berücksichtigt. So kann man z.B. sehen, dass die Waldfläche ohne Gebüschwald zugenommen hat. Dies hat nur einen Effekt bei solchen Befundeinheiten, die ihre Ausprägung auch tatsächlich wechseln können, z.B. die Zugehörigkeit zur Waldfläche oder der Baumzustand.

Table citation

Abegg, M.; Brändli, U.-B.; Cioldi, F.; Fischer, C.; Herold-Bonardi, A.; Huber M.; Keller, M.; Meile, R.; Rösler, E.; Speich, S.; Traub, B.; Vidondo, B., 2014:
Swiss national forest inventory - Result table No. 136459: salvage logging*
Birmensdorf, Swiss Federal Research Institute WSL
https://doi.org/10.21258/1349559

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last update: 12.05.2020