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LFI3
Gesamtstammzahl nach Schadenbild geteilt durch Gesamtstammzahl
Schaden am Einzelbaum · Neigung (20%-Klassen)
Aussageeinheit: Produktionsregion
Einheit: %
Auswertungseinheit: zugänglicher Wald ohne Gebüschwald
Netz: terrestrisches Netz LFI3
Zustand 2004/06
Produktionsregion
JuraMittellandVoralpenAlpenAlpensüdseiteSchweiz
Schaden am EinzelbaumNeigung (20%-Klassen) %± %± %± %± %± %±
kein sichtbarer Schadenbis 20 %791791772743645781
21-40 %771771721741683741
41-60 %721732682681682691
61-80 %633675602631622621
81-100 %445745543562652581
über 100 %4910..386513563512
Total741771671651651690
freigelegter Holzkörper < 1 Handflächebis 20 %404041516240
21-40 %505140305150
41-60 %614161405150
61-80 %1127371717170
81-100 %28541101917191
über 100 %94..133102101111
Total604060606060
freigelegter Holzkörper 1-4 Handflächenbis 20 %403031317240
21-40 %404040205140
41-60 %505151305140
61-80 %616171606160
81-100 %1036171716170
über 100 %165..1949191111
Total504050506050
freigelegter Holzkörper > 4 Handflächenbis 20 %202010314220
21-40 %203020204120
41-60 %203130204130
61-80 %311130305130
81-100 %213241406150
über 100 %11..82417161
Total202030305030
Riss <= 1 m Längebis 20 %100000000000
21-40 %100000000000
41-60 %100000000000
61-80 %100000000000
81-100 %110.00000000
über 100 %11..0.001000
Total100000000000
Riss > 1 m Längebis 20 %000000000.00
21-40 %100000000000
41-60 %101000000000
61-80 %100000000010
81-100 %000.00000000
über 100 %0...10001010
Total100000000000
Schaftbruch < 1/2 Kronebis 20 %101010103210
21-40 %101010101010
41-60 %101010101010
61-80 %101110101010
81-100 %110.31101010
über 100 %0...10100010
Total101010101010
Schaftbruch > 1/2 Kronebis 20 %000010000.00
21-40 %001010000000
41-60 %101000101010
61-80 %100010100010
81-100 %001110101010
über 100 %0...00100010
Total000010100010
Stammbruchbis 20 %000000000.00
21-40 %000000000.00
41-60 %0.0000000000
61-80 %000.00000000
81-100 %0.1100000000
über 100 %0...0.001000
Total000000000000
Kronenverlichtung > 50%bis 20 %000010101000
21-40 %000000101000
41-60 %000000001000
61-80 %000.10101010
81-100 %110.00001010
über 100 %0...00000000
Total000000101000
Gipfeldürrebis 20 %101010001110
21-40 %101000002010
41-60 %101010102010
61-80 %201110102010
81-100 %111121103110
über 100 %53..10204130
Total101010102010
Krebs < 1/2 Stammumfangbis 20 %101010100010
21-40 %100010100010
41-60 %101010001010
61-80 %101110101010
81-100 %100.10101010
über 100 %0...00100010
Total101010101010
Krebs > 1/2 Stammumfangbis 20 %100010000000
21-40 %000000000000
41-60 %000000000000
61-80 %001010000000
81-100 %0.0.00000000
über 100 %22..00000000
Total000000000000
Rindennekrosebis 20 %0000000.0000
21-40 %0000000.1100
41-60 %000000001000
61-80 %000000000000
81-100 %000000000000
über 100 %11..0.000000
Total000000000000
Einschlussbis 20 %100000101100
21-40 %100010001010
41-60 %101021101010
61-80 %000.21001010
81-100 %000.10001010
über 100 %11..21101010
Total100020001010
Harzflussbis 20 %415041313140
21-40 %303040613140
41-60 %202051703050
61-80 %211141812050
81-100 %210.41712050
über 100 %53..52712151
Total304040702050
Insektenbis 20 %0000000.0.00
21-40 %000000000.00
41-60 %000000000000
61-80 %000.00000000
81-100 %000.00000000
über 100 %0...0.000000
Total000000000000
Hauptast wegbis 20 %000000000.00
21-40 %000000101000
41-60 %100010001010
61-80 %002110001010
81-100 %000.00101010
über 100 %0...10101010
Total000010001010
Pilzfruchtkörperbis 20 %000000101100
21-40 %000000000.00
41-60 %000.00000000
61-80 %000.00000000
81-100 %000.00000000
über 100 %0...00000000
Total000000000000
Spechtloch, Spechtringbis 20 %000000000.00
21-40 %000000000000
41-60 %000000000000
61-80 %000000000000
81-100 %0.0.00000.00
über 100 %0...0.100000
Total000000000000
liegend grünbis 20 %000000110000
21-40 %000000001000
41-60 %000000100010
61-80 %000.00100010
81-100 %0.0.00100000
über 100 %0...11211110
Total000000100000
stehend totbis 20 %303051519240
21-40 %303061518250
41-60 %515171607160
61-80 %617281608170
81-100 %10282102617171
über 100 %104..82818281
Total403070608050
liegend totbis 20 %202020213220
21-40 %102030414130
41-60 %204140503040
61-80 %416261604150
81-100 %322282913171
über 100 %42..103815271
Total202040604040
Totalbis 20 %............
21-40 %............
41-60 %............
61-80 %............
81-100 %............
über 100 %............
Total............
© WSL, Schweizerisches Landesforstinventar, 30.01.2016 #201701/187938
  • Gesamtstammzahl nach Schadenbild #208
    Anzahl aller lebenden und toten Bäume und Sträucher ab 12 cm BHD, bei welchen ein bestimmtes Schadenbild (inkl. kein Schaden, tot oder liegend) festgestellt wurde. Ein Baum kann mehrere Schadenbilder aufweisen. Er kann somit zur Gesamtstammzahl mehrerer Schadenbilder beitragen.
  • Gesamtstammzahl #3
    Anzahl Stämme aller lebenden und toten Bäume und Sträucher ab 12 cm BHD.
  • Schaden am Einzelbaum #1894
    Das Merkmal Schaden am Einzelbaum (EBSCHADEN) beinhaltet die verschiedenen Schäden, die am stehenden und lebenden Einzelbaum auftreten können unter teilweiser Berücksichtigung der Schadengrösse. Pro Probebaum sind bis zu zwei Schadnennungen möglich, wobei am selben Baum zweimal der gleiche Schaden auftreten kann. Zusätzlich zu den Schadenbildern werden Dürrständer und liegende grüne bzw. tote Bäume ausgewiesen.
  • Neigung (20%-Klassen) #1083
    Klassierung in 20% Klassen der Neigungen abgeleitet aus dem DHM25 (swisstopo). Die Codebezeichnung der Klassen ist aufgrund einer besseren Lesbarkeit nicht ganz korrekt, z.B. "21 - 40" bedeutet "> 20 und <= 40".
  • Produktionsregion #49
    Die Produktionsregionen sind Regionen mit ähnlichen forstlichen Wuchs- und Produktionsbedingungen, erstellt durch das damalige Bundesamt für Forstwesen für die forstliche Statistik lange vor dem ersten LFI (1983-85). Die Regionenzugehörigkeit wurde definiert über die damaligen Gemeindegrenzen nach unbekannten Kriterien. Das LFI arbeitet sei jeher mit diesen unveränderten Perimetern mit einer winzigen kleinen Ausnahme am Genfersee. In der heutigen Forststatistik (Bundesamt für Statistik, BFS) hat der Begriff Produktionsregionen in «Forstzonen» gewechselt. Diese Regionen werden vom BFS unterhalten und dabei fanden Änderungen statt. Dabei wurde vermehrt auf die Lage des Waldes innerhalb einer Gemeinde Rücksicht genommen. Für einige Gemeinden entlang des Jurabogens bedeutet dies beispielsweise, dass sie neu der Forstzone «Jura» angehören und nicht wie bisher (Produktionsregionen) dem Mittelland. Das LFI hat die alten Perimeter beibehalten, die sich heute mit diversen neuen Gemeindegrenzen nicht mehr decken.
  • zugänglicher Wald ohne Gebüschwald #434
    Zugehörigkeit zum zugänglichen Wald ohne Gebüschwald. Unter der jeweiligen Inventurnummer gehören jene Punkte des terrestrischen Netzes zum "zugänglichen Wald ohne Gebüschwald", welche terrestrisch begehbar waren und dem "Wald ohne Gebüschwald" zugeordnet wurden. Im internationalen Reporting werden diese als "forest available for wood supply" ausgewiesen.
  • terrestrisches Netz LFI3 #436
    Zugehörigkeit zum geometrischen Netz, welches als Basis für die Feldaufnahmen im LFI3 diente. Dieses Netz setzt sich zusammen aus dem 1.4 x 1.4 km Netz und einem zusätzlichen um 1 km verschobenen 4 km Netz.
  • Schätzung und Standardfehler der Schätzung

    Die in den LFI-Tabellen publizierten Ergebnisse sind Schätzungen für Grössen im Schweizer Wald (Populationsparameter) deren wahre Werte nicht bekannt sind und deshalb aus den Daten der LFI-Stichprobe hochgerechnet (geschätzt) werden müssen.

    Die Hochrechnungen sind mit Unsicherheiten behaftet. Aus der als Zufallsstichprobe konzipierten LFI-Stichprobe kann die Genauigkeit der Hochrechnungen aber zuverlässig abgeschätzt werden. In allen LFI-Tabellen wird dazu neben der Schätzung selber eine zweite Zahl angegeben, der Standardfehler der Schätzung.

    In den meisten Tabellen wird der prozentuale Standardfehler ausgedruckt, gelegentlich (vor allem bei geschätzten Prozenten) aber auch der absolute Standardfehler. Der Zusammenhang zwischen absolutem und prozentualem Standardfehler ist der folgende:

    prozentualer Standardfehler = absoluter Standardfehler / Schätzung x 100
    absoluter Standardfehler = prozentualer Standardfehler x Schätzung / 100

  • Vertrauensintervall der Schätzung

    Mit der Schätzung selber und dem Standardfehler der Schätzung kann das sogenannte Vertrauensintervall der Schätzung

    mit der unteren Grenze
    Schätzung - tQ x absoluter Standardfehler

    und der oberen Grenze
    Schätzung + tQ x absoluter Standardfehler

    berechnet werden. Mit dem Wert 2 für tQ wird das sogenannte 95%-Vertrauensintervall festgelegt. Dieses besagt, dass sich der gesuchte (unbekannte) Wert des Populationsparameters mit 95% Wahrscheinlichkeit innerhalb der Grenzen des Vertrauensintervalls befindet.

  • Signifikanz der Schätzung

    Mit dem Vertrauensintervall kann statistisch geprüft werden, ob der geschätzte Populationsparameter grösser oder kleiner als ein bestimmter Referenz- oder Zielwert ist, respektive ob sich zwei geschätzte Populationsparameter tatsächlich (in der Population) unterscheiden. Für praktische Zwecke geht man folgendermassen vor: Wenn ein Referenzwert ausserhalb des Vertrauensintervalls liegt, geht man davon aus, dass sich der geschätzte Populationswert signifikant von diesem unterscheidet, liegt er innerhalb, interpretiert man die Differenz zwischen Testergebnis und Referenzwert als zufällig bzw. nicht signifikant. Will man zwei Populationsparameter vergleichen unterscheiden sich diese signifikant, wenn sich ihre Vertrauensintervalle nicht überlappen.

  • Veränderungen

    Im LFI gibt es zwei Arten von Veränderungen. Beim ersten Typ von Veränderungen werden spezielle Veränderungszielgrössen (Themen) definiert, wie Zuwachs, Nutzung, Abgang, Mortalität. Diese Zielgrössen (Themen) sind nur für „Veränderungsinventuren“ verfügbar, z.B. LFI3-LFI4b. Bei diesen Auswertungen wird den Befundeinheitsausprägungen für den ersten Inventurzeitpunkt die Ausprägung des zweiten Inventurzeitpunkts zugewiesen, falls sich dieser verändert hat. Diese Auswertungen berücksichtigen somit nicht den Wechsel einer Befundeinheitsausprägung von der früheren zur späteren Inventur, sondern beachten nur die Veränderung aus der (Befundeinheits-) Perspektive der aktuelleren Inventur.

    Beim zweiten Typ von Veränderungen wird die Differenz von Zielgrössen, wie Stammzahl, Vorrat oder Waldfläche benutzt, um eine Veränderung aufzuzeigen. Diese Zielgrössen werden üblicherweise für die Darstellung von Zuständen, z.B. dem LFI4b verwendet. Bei diesen Veränderungsauswertungen wird der Wechsel einer Befundeinheitsausprägung bei der Analyse berücksichtigt. So kann man z.B. sehen, dass die Waldfläche ohne Gebüschwald zugenommen hat. Dies hat nur einen Effekt bei solchen Befundeinheiten, die ihre Ausprägung auch tatsächlich wechseln können, z.B. die Zugehörigkeit zur Waldfläche oder der Baumzustand.

Tabellenzitierung

Abegg, M.; Brändli, U.-B.; Cioldi, F.; Fischer, C.; Herold-Bonardi, A.; Huber M.; Keller, M.; Meile, R.; Rösler, E.; Speich, S.; Traub, B.; Vidondo, B., 2014:
Schweizerisches Landesforstinventar - Ergebnistabelle Nr. 201701: Gesamtstammzahl nach Schadenbild
Birmensdorf, Eidg. Forschungsanstalt WSL
https://doi.org/10.21258/1056808

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letzte Änderungen: 12.05.2020