Resultate nach Thema

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LFI3
Anzahl Jungwaldpflanzen nach Schaden geteilt durch Anzahl aller Jungwaldpflanzen
Jungwaldklasse Einzelpflanze · Schaden der Jungwald-Pflanze
Aussageeinheit: Wirtschaftsregion
Einheit: %
Auswertungseinheit: zugänglicher Wald ohne Gebüschwald mit Jungwald LFI2/LFI3/LFI4
Einschränkung: Hauptbaumart im Jungwald ≠ nicht kontinuierlich erhobene Arten
Netz: Netz LFI4 2009-2013
Zustand 2004/06
Jungwaldklasse Einzelpflanze
Höhe 10 - 39cmHöhe 40 - 129cmBHD 0 - 11.9cmTotal
WirtschaftsregionSchaden der Jungwald-Pflanze %± %± %± %±
Jura Westkein Schaden241181241661
Gipfeldürre20502091
Fegeschaden0.102030
Krankheit00101020
Holzereischaden10101030
anderer Schaden204050111
Verbiss Trieb 15071..121
Total341371340..
Jura Ostkein Schaden251201241702
Gipfeldürre21511081
Fegeschaden0.001010
Krankheit100.0010
Holzereischaden10312171
anderer Schaden214151111
Verbiss Trieb 15141..81
Total351361341..
Mittelland Westkein Schaden231181251662
Gipfeldürre21511191
Fegeschaden00001010
Krankheit10100021
Holzereischaden10211031
anderer Schaden416171162
Verbiss Trieb 13161..91
Total341371361..
Mittelland Mittekein Schaden221191261672
Gipfeldürre10511071
Fegeschaden0.102031
Krankheit00001010
Holzereischaden10102041
anderer Schaden314131111
Verbiss Trieb 15161..101
Total311371351..
Mittelland Ostkein Schaden231211241681
Gipfeldürre20512081
Fegeschaden00001020
Krankheit00000010
Holzereischaden00102041
anderer Schaden415151131
Verbiss Trieb 14141..91
Total341361351..
Voralpen Westkein Schaden231201241672
Gipfeldürre11312161
Fegeschaden0.101011
Krankheit0.001011
Holzereischaden0.000011
anderer Schaden5161101202
Verbiss Trieb 14141..81
Total321351371..
Voralpen Mittekein Schaden221191221632
Gipfeldürre10312061
Fegeschaden00101030
Krankheit00102041
Holzereischaden00101020
anderer Schaden415181161
Verbiss Trieb 16171..131
Total341361371..
Voralpen Ostkein Schaden251181241682
Gipfeldürre20312061
Fegeschaden0.102021
Krankheit00101031
Holzereischaden00001010
anderer Schaden414151121
Verbiss Trieb 16171..131
Total371341341..
Alpen Nordwestkein Schaden211191241642
Gipfeldürre10311051
Fegeschaden00000010
Krankheit00000010
Holzereischaden00000010
anderer Schaden4171101222
Verbiss Trieb 15161..111
Total311371361..
Alpen Mittekein Schaden232162272653
Gipfeldürre21311061
Fegeschaden00000011
Krankheit0.101011
Holzereischaden0.000010
anderer Schaden515192193
Verbiss Trieb 14182..122
Total352341371..
Alpen Nordostkein Schaden192182232603
Gipfeldürre41212182
Fegeschaden0.001111
Krankheit0.111121
Holzereischaden10110011
anderer Schaden5161112233
Verbiss Trieb 14182..122
Total332362392..
Alpen Südwestkein Schaden171181251602
Gipfeldürre20411071
Fegeschaden0.102030
Krankheit00101021
Holzereischaden00000010
anderer Schaden4181121241
Verbiss Trieb 14171..111
Total281401411..
Alpen Südostkein Schaden181191241622
Gipfeldürre20312071
Fegeschaden00102031
Krankheit10302051
Holzereischaden00000010
anderer Schaden418191211
Verbiss Trieb 15151..91
Total301401391..
Alpensüdseitekein Schaden121141241502
Gipfeldürre205141111
Fegeschaden0.102020
Krankheit10102041
Holzereischaden0.000010
anderer Schaden41101131271
Verbiss Trieb 15181..131
Total251381451..
Schweizkein Schaden210180240640
Gipfeldürre20402080
Fegeschaden00101020
Krankheit00101020
Holzereischaden00101020
anderer Schaden406080170
Verbiss Trieb 15060..110
Total320370370..
© WSL, Schweizerisches Landesforstinventar, 30.01.2016 #200819/187053
  • Anzahl Jungwaldpflanzen nach Schaden #209
    Anzahl der Jungwaldpflanzen im Minimum ab 10 cm Höhe bis maximal 11.9 cm BHD (ohne Keimlinge), welche einen bestimmten Schaden aufweisen oder unbeschädigt sind. Das Merkmal wird durch die Ansprache der nächsten Jungwaldpflanzen zum Subplotzentrum im Rahmen der Jungwaldaufnahme des LFI erhoben. Eine Jungwaldpflanze kann mehrere Schäden aufweisen. Sie kann somit zur Anzahl Jungwaldpflanzen mehrerer Schäden beitragen.
  • Anzahl aller Jungwaldpflanzen #199
    Anzahl aller Jungwaldpflanzen im Minimum ab 10 cm Höhe bis maximal 11.9 cm BHD. Das Merkmal wird durch die Ansprache der nächsten Jungwaldpflanzen zum Subplotzentrum im Rahmen der Jungwaldaufnahme des LFI erhoben.
  • Jungwaldklasse (3 Klassen) #2010
    Höhen- oder Durchmesserklasse der Pflanze in 3 Kategorien.
  • Schaden der Jungwald-Pflanze #1882
    Das Merkmal Schaden der Jungwald-Pflanze (JWSCHADEN) beinhaltet die Schäden, die bei der nächsten Jungwaldpflanze zum Jungwaldsubplotzentrum beurteilt werden (inklusive "kein Schaden").
  • Wirtschaftsregion #366
    Die Wirtschaftsregionen bilden eine Unterteilung der forstlichen Produktionsregionen nach wirtschaftlichen und geographischen Gesichtspunkten. Sie wurden erstellt durch das damalige Bundesamt für Forstwesen für die forstliche Statistik, lange vor dem ersten LFI (1983-85). Die Regionenzugehörigkeit wurde definiert über die damaligen Gemeindegrenzen nach unbekannten Kriterien. Das LFI arbeitet sei jeher mit diesen unveränderten Perimetern mit einer winzigen kleinen Ausnahme am Genfersee.
  • zugänglicher Wald ohne Gebüschwald mit Jungwald LFI2/LFI3/LFI4 #1877
    Gemeinsam zugänglicher Wald ohne Gebüschwald der Inventuren nach Methode LFI2, LFI3 und LFI4, auf dem in diesen Inventuren eine Jungwalderhebung durchgeführt werden konnte.
  • Netz LFI4 2009-2013 #1746
    Das Netz LFI4 Pensum 2009–2013 umfasst alle Probeflächen, die in den Jahren 2009 bis 2013 aufgenommen wurden und bereits auch im LFI1, LFI2 und LFI3 Teil des Netzes waren.
  • Schätzung und Standardfehler der Schätzung

    Die in den LFI-Tabellen publizierten Ergebnisse sind Schätzungen für Grössen im Schweizer Wald (Populationsparameter) deren wahre Werte nicht bekannt sind und deshalb aus den Daten der LFI-Stichprobe hochgerechnet (geschätzt) werden müssen.

    Die Hochrechnungen sind mit Unsicherheiten behaftet. Aus der als Zufallsstichprobe konzipierten LFI-Stichprobe kann die Genauigkeit der Hochrechnungen aber zuverlässig abgeschätzt werden. In allen LFI-Tabellen wird dazu neben der Schätzung selber eine zweite Zahl angegeben, der Standardfehler der Schätzung.

    In den meisten Tabellen wird der prozentuale Standardfehler ausgedruckt, gelegentlich (vor allem bei geschätzten Prozenten) aber auch der absolute Standardfehler. Der Zusammenhang zwischen absolutem und prozentualem Standardfehler ist der folgende:

    prozentualer Standardfehler = absoluter Standardfehler / Schätzung x 100
    absoluter Standardfehler = prozentualer Standardfehler x Schätzung / 100

  • Vertrauensintervall der Schätzung

    Mit der Schätzung selber und dem Standardfehler der Schätzung kann das sogenannte Vertrauensintervall der Schätzung

    mit der unteren Grenze
    Schätzung - tQ x absoluter Standardfehler

    und der oberen Grenze
    Schätzung + tQ x absoluter Standardfehler

    berechnet werden. Mit dem Wert 2 für tQ wird das sogenannte 95%-Vertrauensintervall festgelegt. Dieses besagt, dass sich der gesuchte (unbekannte) Wert des Populationsparameters mit 95% Wahrscheinlichkeit innerhalb der Grenzen des Vertrauensintervalls befindet.

  • Signifikanz der Schätzung

    Mit dem Vertrauensintervall kann statistisch geprüft werden, ob der geschätzte Populationsparameter grösser oder kleiner als ein bestimmter Referenz- oder Zielwert ist, respektive ob sich zwei geschätzte Populationsparameter tatsächlich (in der Population) unterscheiden. Für praktische Zwecke geht man folgendermassen vor: Wenn ein Referenzwert ausserhalb des Vertrauensintervalls liegt, geht man davon aus, dass sich der geschätzte Populationswert signifikant von diesem unterscheidet, liegt er innerhalb, interpretiert man die Differenz zwischen Testergebnis und Referenzwert als zufällig bzw. nicht signifikant. Will man zwei Populationsparameter vergleichen unterscheiden sich diese signifikant, wenn sich ihre Vertrauensintervalle nicht überlappen.

  • Veränderungen

    Im LFI gibt es zwei Arten von Veränderungen. Beim ersten Typ von Veränderungen werden spezielle Veränderungszielgrössen (Themen) definiert, wie Zuwachs, Nutzung, Abgang, Mortalität. Diese Zielgrössen (Themen) sind nur für „Veränderungsinventuren“ verfügbar, z.B. LFI3-LFI4b. Bei diesen Auswertungen wird den Befundeinheitsausprägungen für den ersten Inventurzeitpunkt die Ausprägung des zweiten Inventurzeitpunkts zugewiesen, falls sich dieser verändert hat. Diese Auswertungen berücksichtigen somit nicht den Wechsel einer Befundeinheitsausprägung von der früheren zur späteren Inventur, sondern beachten nur die Veränderung aus der (Befundeinheits-) Perspektive der aktuelleren Inventur.

    Beim zweiten Typ von Veränderungen wird die Differenz von Zielgrössen, wie Stammzahl, Vorrat oder Waldfläche benutzt, um eine Veränderung aufzuzeigen. Diese Zielgrössen werden üblicherweise für die Darstellung von Zuständen, z.B. dem LFI4b verwendet. Bei diesen Veränderungsauswertungen wird der Wechsel einer Befundeinheitsausprägung bei der Analyse berücksichtigt. So kann man z.B. sehen, dass die Waldfläche ohne Gebüschwald zugenommen hat. Dies hat nur einen Effekt bei solchen Befundeinheiten, die ihre Ausprägung auch tatsächlich wechseln können, z.B. die Zugehörigkeit zur Waldfläche oder der Baumzustand.

Tabellenzitierung

Abegg, M.; Brändli, U.-B.; Cioldi, F.; Fischer, C.; Herold-Bonardi, A.; Huber M.; Keller, M.; Meile, R.; Rösler, E.; Speich, S.; Traub, B.; Vidondo, B., 2014:
Schweizerisches Landesforstinventar - Ergebnistabelle Nr. 200819: Anzahl Jungwaldpflanzen nach Schaden
Birmensdorf, Eidg. Forschungsanstalt WSL
https://doi.org/10.21258/1056892

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letzte Änderungen: 12.05.2020