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LFI4
Waldfläche (Jungwaldpflanzen nach Schaden) geteilt durch Waldfläche (Jungwald)
Jungwaldklasse (3 Klassen) · Hauptbaumart im Jungwald · Schaden der Jungwald-Pflanze
Aussageeinheit: Kanton
Einheit: % (Spaltentotal)
Auswertungseinheit: zugänglicher Wald ohne Gebüschwald mit Jungwald LFI2/LFI3/LFI4
Netz: 1,4 x 1,4 km Netz
Zustand2009/17
Jungwaldklasse (3 Klassen)
Höhe 0.10 - 0.39 mHöhe 0.40 - 1.29 mBHD 0.1 - 11.9 cmTotal
Hauptbaumart im JungwaldSchaden der Jungwald-Pflanze %± %± %± %±
Fichtekein Schaden12.00.515.30.616.70.515.30.4
Gipfeldürre0.00.00.50.10.50.10.40.1
Fegeschaden0.0.0.40.10.80.10.50.1
Krankheit0.20.10.60.10.40.10.40.1
Holzereischaden0.00.00.30.10.30.10.20.0
anderer Schaden0.80.13.80.35.00.33.70.2
Verbiss Trieb 10.60.10.80.10.0.0.30.0
Total........
Tannekein Schaden7.60.43.80.36.70.36.20.2
Gipfeldürre0.10.10.10.00.10.00.10.0
Fegeschaden0.0.0.10.10.30.10.20.0
Krankheit0.0.0.00.00.20.10.10.0
Holzereischaden0.00.00.20.10.50.10.30.0
anderer Schaden0.60.11.00.21.20.11.00.1
Verbiss Trieb 12.50.31.20.20.0.0.90.1
Total........
Föhrekein Schaden0.50.10.60.11.00.10.80.1
Gipfeldürre0.0.0.00.00.00.00.00.0
Fegeschaden0.0.0.0.0.10.00.00.0
Krankheit0.00.00.0.0.0.0.00.0
Holzereischaden0.0.0.0.0.00.00.00.0
anderer Schaden0.10.10.10.10.30.10.20.0
Verbiss Trieb 10.00.00.00.00.0.0.00.0
Total........
Lärchekein Schaden0.70.11.10.21.60.21.30.1
Gipfeldürre0.00.00.10.00.10.00.10.0
Fegeschaden0.0.0.20.10.10.00.10.0
Krankheit0.0.0.0.0.0.0.0.
Holzereischaden0.0.0.0.0.00.00.00.0
anderer Schaden0.10.10.40.10.70.10.50.1
Verbiss Trieb 10.10.00.30.10.0.0.10.0
Total........
Arvekein Schaden1.00.21.20.20.50.10.80.1
Gipfeldürre0.0.0.0.0.00.00.00.0
Fegeschaden0.0.0.10.00.10.00.10.0
Krankheit0.0.0.0.0.0.0.0.
Holzereischaden0.0.0.0.0.00.00.00.0
anderer Schaden0.0.0.10.00.20.10.10.0
Verbiss Trieb 10.10.00.00.00.0.0.00.0
Total........
übrige Nadelhölzerkein Schaden0.10.10.10.10.20.00.10.0
Gipfeldürre0.0.0.0.0.00.00.00.0
Fegeschaden0.0.0.00.00.00.00.00.0
Krankheit0.0.0.0.0.00.00.00.0
Holzereischaden0.0.0.0.0.0.0.0.
anderer Schaden0.00.00.00.00.10.00.10.0
Verbiss Trieb 10.0.0.00.00.0.0.00.0
Total........
Buchekein Schaden14.10.618.10.615.80.416.00.4
Gipfeldürre0.30.10.60.11.40.11.00.1
Fegeschaden0.00.00.10.00.20.10.10.0
Krankheit0.0.0.10.00.10.00.10.0
Holzereischaden0.30.10.50.10.90.10.70.1
anderer Schaden1.20.22.20.24.40.33.10.2
Verbiss Trieb 11.60.22.60.30.0.1.00.1
Total........
Ahornkein Schaden9.40.54.30.34.50.35.60.2
Gipfeldürre0.20.10.30.10.10.00.20.0
Fegeschaden0.00.00.00.00.20.10.10.0
Krankheit0.10.10.00.00.00.00.00.0
Holzereischaden0.00.00.20.10.30.10.20.0
anderer Schaden1.00.21.20.21.30.11.20.1
Verbiss Trieb 12.50.32.70.30.0.1.30.1
Total........
Eschekein Schaden12.90.64.40.32.80.25.60.2
Gipfeldürre0.20.10.30.10.90.10.60.1
Fegeschaden0.00.00.10.00.20.10.10.0
Krankheit0.40.11.10.21.70.21.20.1
Holzereischaden0.10.00.10.00.20.00.10.0
anderer Schaden1.60.21.20.20.80.11.10.1
Verbiss Trieb 12.50.32.40.20.0.1.20.1
Total........
Eichekein Schaden1.20.20.20.10.50.10.60.1
Gipfeldürre0.0.0.10.00.10.00.10.0
Fegeschaden0.0.0.00.00.00.00.00.0
Krankheit0.0.0.00.00.00.00.00.0
Holzereischaden0.00.00.0.0.0.0.00.0
anderer Schaden0.00.00.10.10.20.00.10.0
Verbiss Trieb 10.50.10.40.10.0.0.20.0
Total........
Kastaniekein Schaden0.70.10.50.10.60.10.60.1
Gipfeldürre0.0.0.10.10.20.00.10.0
Fegeschaden0.0.0.10.00.10.00.10.0
Krankheit0.0.0.00.00.10.00.10.0
Holzereischaden0.0.0.00.00.00.00.00.0
anderer Schaden0.10.10.20.10.30.10.20.0
Verbiss Trieb 10.30.10.50.10.0.0.20.0
Total........
übrige Laubhölzerkein Schaden10.10.57.10.48.60.48.50.3
Gipfeldürre0.30.10.40.10.40.10.40.1
Fegeschaden0.00.00.10.10.40.10.20.0
Krankheit0.30.10.10.10.00.00.10.0
Holzereischaden0.10.10.20.10.30.10.20.0
anderer Schaden1.20.21.70.23.50.22.50.1
Verbiss Trieb 15.50.46.10.40.0.2.90.1
Total........
nicht kontinuierlich erhobene Artenkein Schaden4.10.37.30.410.30.48.10.3
Gipfeldürre0.20.10.40.10.60.10.40.1
Fegeschaden0.0.0.10.00.30.10.20.0
Krankheit0.0.0.10.00.10.00.10.0
Holzereischaden0.00.00.20.10.30.10.20.0
anderer Schaden0.70.11.90.23.30.22.30.1
Verbiss Trieb 12.00.23.60.30.0.1.40.1
Total........
Totalkein Schaden74.40.764.00.869.90.569.40.4
Gipfeldürre1.40.22.70.34.40.23.30.2
Fegeschaden0.10.11.20.22.70.21.70.1
Krankheit0.90.22.10.22.70.22.10.1
Holzereischaden0.60.11.60.22.70.21.90.1
anderer Schaden7.40.413.90.621.30.516.20.3
Verbiss Trieb 118.10.720.70.70.0.9.50.2
Total........
© WSL, Schweizerisches Landesforstinventar, 08.06.2020 #890089/356294
  • Waldfläche (Jungwald nach Schadenart) #209
    Waldfläche, beurteilt über die Nähe zu Jungwaldpflanzen mit bestimmten Eigenschaften (z.B. Schaden oder Baumart). Jungwaldpflanzen weisen im Minimum eine Höhe von 10 cm bis maximal 11.9 cm BHD (ohne Keimlinge) auf. Das Merkmal wird durch die Ansprache der nächsten Jungwaldpflanzen zum Subplotzentrum im Rahmen der Jungwaldaufnahme des LFI erhoben. Eine Jungwaldpflanze kann mehrere Schäden aufweisen. Sie kann somit gleichzeitig zu Waldflächen mit unterschiedlichen Jungwaldpflanzen-Schäden beitragen.
  • Waldfläche (Jungwald beurteilt) #198
    Waldfläche, die am nächsten zu Jungwaldpflanzen mit einer bestimmten Eigenschaft (z.B. Schaden) liegt. Jungwaldpflanzen weisen im Minimum eine Höhe von 10 cm bis maximal 11.9 cm BHD (ohne Keimlinge) auf.
  • Jungwaldklasse (3 Klassen) #2010
    Höhen- oder Durchmesserklasse der Pflanze in 3 Kategorien.
  • Hauptbaumart im Jungwald #1890
    Bezeichnung für die zehn wichtigsten einheimischen Baumarten resp. Baumgattungen: Fichte (Picea sp.), Tanne (Abies sp.), Föhre (Pinus sylvestris, P. nigra, P. strobus, P. mugo arborea, Pinus sp.), Lärche (Larix sp.), Arve (Pinus cembra), Buche (Fagus sylvatica), Ahorn (Acer sp.), Esche (Fraxinus sp.), Eiche (Quercus sp.) und Kastanie (Castanea sativa). Alle übrigen Baumarten werden als übrige Nadelbäume bzw. übrige Laubbäume zusammengefasst. Nicht über alle Inventurperioden kontinuierlich erfassten Baumarten bilden eine eigene Gruppe.
  • Schaden der Jungwald-Pflanze #1882
    Das Merkmal Schaden der Jungwald-Pflanze (JWSCHADEN) beinhaltet die Schäden, die bei der nächsten Jungwaldpflanze zum Jungwaldsubplotzentrum beurteilt werden (inklusive "kein Schaden").
  • Kanton #827
    Die Kantone sind politische Regionen mit auch eigenen Waldgesetzen. Die beiden Halbkantone Basel-Landschaft (BL) und Basel-Stadt (BS) werden im LFI aus statistischen Gründen zu einem Kanton zusammengefasst.
  • zugänglicher Wald ohne Gebüschwald mit Jungwald LFI2/LFI3/LFI4 #1877
    Gemeinsam zugänglicher Wald ohne Gebüschwald der Inventuren nach Methode LFI2, LFI3 und LFI4, auf dem in diesen Inventuren eine Jungwalderhebung durchgeführt werden konnte.
  • 1,4 x 1,4 km Netz #410
    Zugehörigkeit zum geometrischen 1.4 x 1.4km Netz des LFI (auch Basisnetz). Das 1,4 x 1.4 km Netz ist das Netz, das alle LFI-Inventuren gemeinsam haben. Das 1.4 x 1.4km Netz entspricht somit dem gemeinsamen terrestrischen Netz der Inventuren LFI1, LFI2, LFI3 und LFI4.
  • Schätzung und Standardfehler der Schätzung

    Die in den LFI-Tabellen publizierten Ergebnisse sind Schätzungen für Grössen im Schweizer Wald (Populationsparameter) deren wahre Werte nicht bekannt sind und deshalb aus den Daten der LFI-Stichprobe hochgerechnet (geschätzt) werden müssen.

    Die Hochrechnungen sind mit Unsicherheiten behaftet. Aus der als Zufallsstichprobe konzipierten LFI-Stichprobe kann die Genauigkeit der Hochrechnungen aber zuverlässig abgeschätzt werden. In allen LFI-Tabellen wird dazu neben der Schätzung selber eine zweite Zahl angegeben, der Standardfehler der Schätzung.

    In den meisten Tabellen wird der prozentuale Standardfehler ausgedruckt, gelegentlich (vor allem bei geschätzten Prozenten) aber auch der absolute Standardfehler. Der Zusammenhang zwischen absolutem und prozentualem Standardfehler ist der folgende:

    prozentualer Standardfehler = absoluter Standardfehler / Schätzung x 100
    absoluter Standardfehler = prozentualer Standardfehler x Schätzung / 100

  • Vertrauensintervall der Schätzung

    Mit der Schätzung selber und dem Standardfehler der Schätzung kann das sogenannte Vertrauensintervall der Schätzung

    mit der unteren Grenze
    Schätzung - tQ x absoluter Standardfehler

    und der oberen Grenze
    Schätzung + tQ x absoluter Standardfehler

    berechnet werden. Mit dem Wert 2 für tQ wird das sogenannte 95%-Vertrauensintervall festgelegt. Dieses besagt, dass sich der gesuchte (unbekannte) Wert des Populationsparameters mit 95% Wahrscheinlichkeit innerhalb der Grenzen des Vertrauensintervalls befindet.

  • Signifikanz der Schätzung

    Mit dem Vertrauensintervall kann statistisch geprüft werden, ob der geschätzte Populationsparameter grösser oder kleiner als ein bestimmter Referenz- oder Zielwert ist, respektive ob sich zwei geschätzte Populationsparameter tatsächlich (in der Population) unterscheiden. Für praktische Zwecke geht man folgendermassen vor: Wenn ein Referenzwert ausserhalb des Vertrauensintervalls liegt, geht man davon aus, dass sich der geschätzte Populationswert signifikant von diesem unterscheidet, liegt er innerhalb, interpretiert man die Differenz zwischen Testergebnis und Referenzwert als zufällig bzw. nicht signifikant. Will man zwei Populationsparameter vergleichen unterscheiden sich diese signifikant, wenn sich ihre Vertrauensintervalle nicht überlappen.

  • Veränderungen

    Im LFI gibt es zwei Arten von Veränderungen. Beim ersten Typ von Veränderungen werden spezielle Veränderungszielgrössen (Themen) definiert, wie Zuwachs, Nutzung, Abgang, Mortalität. Diese Zielgrössen (Themen) sind nur für „Veränderungsinventuren“ verfügbar, z.B. LFI3-LFI4b. Bei diesen Auswertungen wird den Befundeinheitsausprägungen für den ersten Inventurzeitpunkt die Ausprägung des zweiten Inventurzeitpunkts zugewiesen, falls sich dieser verändert hat. Diese Auswertungen berücksichtigen somit nicht den Wechsel einer Befundeinheitsausprägung von der früheren zur späteren Inventur, sondern beachten nur die Veränderung aus der (Befundeinheits-) Perspektive der aktuelleren Inventur.

    Beim zweiten Typ von Veränderungen wird die Differenz von Zielgrössen, wie Stammzahl, Vorrat oder Waldfläche benutzt, um eine Veränderung aufzuzeigen. Diese Zielgrössen werden üblicherweise für die Darstellung von Zuständen, z.B. dem LFI4b verwendet. Bei diesen Veränderungsauswertungen wird der Wechsel einer Befundeinheitsausprägung bei der Analyse berücksichtigt. So kann man z.B. sehen, dass die Waldfläche ohne Gebüschwald zugenommen hat. Dies hat nur einen Effekt bei solchen Befundeinheiten, die ihre Ausprägung auch tatsächlich wechseln können, z.B. die Zugehörigkeit zur Waldfläche oder der Baumzustand.

Tabellenzitierung

Abegg, M.; Brändli, U.-B.; Cioldi, F.; Fischer, C.; Herold, A.; Meile, R.; Rösler, E.; Speich, S.; Traub, B., 2020:
Schweizerisches Landesforstinventar - Ergebnistabelle Nr. 890089: Waldfläche (Jungwald nach Schadenart)
Birmensdorf, Eidg. Forschungsanstalt WSL

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letzte Änderungen: 09.07.2020