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LFI2

Vorrat: Sturz im Gesamtperimeter SilvaProtect · Vegetationshöhenstufe · Wirtschaftsregion
Einheit: m³/ha
Auswertungseinheit: zugänglicher Wald ohne Gebüschwald
Netz: terrestrisches Netz LFI2
Zustand 1993/95
Sturz im Gesamtperimeter SilvaProtect
innerhalb Perimeterausserhalb PerimeterTotal
WirtschaftsregionVegetationshöhenstufe m³/ha± % m³/ha± % m³/ha± %
Jura Westobere subalpine......
untere subalpine359.7.251.96252.96
obere montane288.728372.04371.44
untere montane390.418387.54387.63
kolline/submontane439.012356.04360.34
Total403.010358.82359.82
Jura Ostobere subalpine......
untere subalpine......
obere montane..517.7.517.7.
untere montane..411.06411.06
kolline/submontane3.7.359.64357.75
Total3.7.372.84371.34
Mittelland Westobere subalpine......
untere subalpine..321.014321.014
obere montane..299.222299.222
untere montane..481.06481.06
kolline/submontane..389.76389.76
Total..426.04426.04
Mittelland Mitteobere subalpine......
untere subalpine......
obere montane..537.418537.418
untere montane..492.85492.85
kolline/submontane458.524430.64430.84
Total458.524452.43452.43
Mittelland Ostobere subalpine......
untere subalpine......
obere montane..632.218632.218
untere montane..423.85423.85
kolline/submontane..397.53397.53
Total..406.23406.23
Voralpen Westobere subalpine..15.1.15.1.
untere subalpine337.9.414.18413.28
obere montane419.5.480.27479.77
untere montane..463.012463.012
kolline/submontane..445.921445.921
Total378.78451.25450.65
Voralpen Mitteobere subalpine..170.432170.432
untere subalpine454.4.324.66325.56
obere montane80.255480.74477.04
untere montane314.9.523.05521.75
kolline/submontane227.441462.410446.810
Total230.327448.13445.43
Voralpen Ostobere subalpine......
untere subalpine..319.611319.611
obere montane..461.55461.55
untere montane375.260516.76514.46
kolline/submontane675.77502.28508.68
Total525.526458.13458.83
Alpen Nordwestobere subalpine..203.446203.446
untere subalpine151.251317.58312.58
obere montane708.529359.68369.98
untere montane440.819378.615388.313
kolline/submontane323.114394.417381.415
Total392.017341.65344.55
Alpen Mitteobere subalpine..140.52140.52
untere subalpine278.742261.014263.013
obere montane554.331359.214384.113
untere montane404.220395.317396.415
kolline/submontane238.534335.921315.019
Total385.819325.98333.67
Alpen Nordostobere subalpine..171.14171.14
untere subalpine..237.113237.113
obere montane174.743334.815321.714
untere montane480.916503.510497.39
kolline/submontane..332.518332.518
Total395.817334.07340.37
Alpen Südwestobere subalpine70.146197.97194.17
untere subalpine335.519326.65327.05
obere montane273.028249.87251.17
untere montane184.533189.49188.99
kolline/submontane140.328131.612132.911
Total230.114250.54249.23
Alpen Südostobere subalpine226.413202.57203.07
untere subalpine396.137313.94315.24
obere montane359.211327.06328.36
untere montane449.425288.38293.78
kolline/submontane..263.710263.710
Total362.213291.33293.03
Alpensüdseiteobere subalpine214.4.169.011169.710
untere subalpine397.640225.77228.47
obere montane217.824235.36234.06
untere montane166.224189.79187.48
kolline/submontane191.113191.35191.35
Total201.311207.93207.43
Schweizobere subalpine159.121192.14191.44
untere subalpine317.914305.22305.62
obere montane316.412367.42365.82
untere montane347.69412.32409.92
kolline/submontane260.310360.52357.22
Total303.36354.11352.51

berechnet pro Aussageeinheit: Wirtschaftsregion

© WSL, Schweizerisches Landesforstinventar, 29.10.2014 #153703/140082
  • Vorrat #21
    Schaftholzvolumen in Rinde der lebenden Bäume und Sträucher (stehende und liegende) ab 12 cm BHD. Dieses entspricht international dem "growing stock". Die Biaskorrektur der Tarifprobebäume kann so stark ausfallen, dass bei kleinen Baumzahlen negative Werte resultieren können.
  • Sturz SilvaProtect #1844
    Einteilung ob eine Probefläche innerhalb des SilvaProtect Schutzwaldes gegen Sturz (Stein- und Blockschlag) liegt oder nicht.
  • Vegetationshöhenstufe #905
    Die Definition der Vegetationshöhenstufen im LFI (Brändli und Keller 1985) basiert im wesentlichen auf den Arbeiten von Ellenberg und Klötzli (1972) sowie von Kuoch und Amiet (1954, 1970). Die Vegetationshöhenstufen werden in Abhängigkeit von Keller-Region, Acidität des Muttergesteins, Exposition und Höhenlage hergeleitet.
  • Wirtschaftsregion #366
    Die Wirtschaftsregionen bilden eine Unterteilung der forstlichen Produktionsregionen nach wirtschaftlichen und geographischen Gesichtspunkten. Sie wurden erstellt durch das damalige Bundesamt für Forstwesen für die forstliche Statistik, lange vor dem ersten LFI (1983-85). Die Regionenzugehörigkeit wurde definiert über die damaligen Gemeindegrenzen nach unbekannten Kriterien. Das LFI arbeitet sei jeher mit diesen unveränderten Perimetern mit einer winzigen kleinen Ausnahme am Genfersee.
  • zugänglicher Wald ohne Gebüschwald #434
    Zugehörigkeit zum zugänglichen Wald ohne Gebüschwald. Unter der jeweiligen Inventurnummer gehören jene Punkte des terrestrischen Netzes zum "zugänglichen Wald ohne Gebüschwald", welche terrestrisch begehbar waren und dem "Wald ohne Gebüschwald" zugeordnet wurden. Im internationalen Reporting werden diese als "forest available for wood supply" ausgewiesen.
  • terrestrisches Netz LFI2 #433
    Zugehörigkeit zum geometrischen Netz, welches als Basis für die Feldaufnahmen im LFI2 diente. Das geometrische Netz LFI2 setzt sich zusammen aus dem 1.4 x 1.4 km Netz und einem zusätzlichen um 500m verschobenen 4 km Netz.
  • Schätzung und Standardfehler der Schätzung

    Die in den LFI-Tabellen publizierten Ergebnisse sind Schätzungen für Grössen im Schweizer Wald (Populationsparameter) deren wahre Werte nicht bekannt sind und deshalb aus den Daten der LFI-Stichprobe hochgerechnet (geschätzt) werden müssen.

    Die Hochrechnungen sind mit Unsicherheiten behaftet. Aus der als Zufallsstichprobe konzipierten LFI-Stichprobe kann die Genauigkeit der Hochrechnungen aber zuverlässig abgeschätzt werden. In allen LFI-Tabellen wird dazu neben der Schätzung selber eine zweite Zahl angegeben, der Standardfehler der Schätzung.

    In den meisten Tabellen wird der prozentuale Standardfehler ausgedruckt, gelegentlich (vor allem bei geschätzten Prozenten) aber auch der absolute Standardfehler. Der Zusammenhang zwischen absolutem und prozentualem Standardfehler ist der folgende:

    prozentualer Standardfehler = absoluter Standardfehler / Schätzung x 100
    absoluter Standardfehler = prozentualer Standardfehler x Schätzung / 100

  • Vertrauensintervall der Schätzung

    Mit der Schätzung selber und dem Standardfehler der Schätzung kann das sogenannte Vertrauensintervall der Schätzung

    mit der unteren Grenze
    Schätzung - tQ x absoluter Standardfehler

    und der oberen Grenze
    Schätzung + tQ x absoluter Standardfehler

    berechnet werden. Mit dem Wert 2 für tQ wird das sogenannte 95%-Vertrauensintervall festgelegt. Dieses besagt, dass sich der gesuchte (unbekannte) Wert des Populationsparameters mit 95% Wahrscheinlichkeit innerhalb der Grenzen des Vertrauensintervalls befindet.

  • Signifikanz der Schätzung

    Mit dem Vertrauensintervall kann statistisch geprüft werden, ob der geschätzte Populationsparameter grösser oder kleiner als ein bestimmter Referenz- oder Zielwert ist, respektive ob sich zwei geschätzte Populationsparameter tatsächlich (in der Population) unterscheiden. Für praktische Zwecke geht man folgendermassen vor: Wenn ein Referenzwert ausserhalb des Vertrauensintervalls liegt, geht man davon aus, dass sich der geschätzte Populationswert signifikant von diesem unterscheidet, liegt er innerhalb, interpretiert man die Differenz zwischen Testergebnis und Referenzwert als zufällig bzw. nicht signifikant. Will man zwei Populationsparameter vergleichen unterscheiden sich diese signifikant, wenn sich ihre Vertrauensintervalle nicht überlappen.

  • Veränderungen

    Im LFI gibt es zwei Arten von Veränderungen. Beim ersten Typ von Veränderungen werden spezielle Veränderungszielgrössen (Themen) definiert, wie Zuwachs, Nutzung, Abgang, Mortalität. Diese Zielgrössen (Themen) sind nur für „Veränderungsinventuren“ verfügbar, z.B. LFI3-LFI4b. Bei diesen Auswertungen wird den Befundeinheitsausprägungen für den ersten Inventurzeitpunkt die Ausprägung des zweiten Inventurzeitpunkts zugewiesen, falls sich dieser verändert hat. Diese Auswertungen berücksichtigen somit nicht den Wechsel einer Befundeinheitsausprägung von der früheren zur späteren Inventur, sondern beachten nur die Veränderung aus der (Befundeinheits-) Perspektive der aktuelleren Inventur.

    Beim zweiten Typ von Veränderungen wird die Differenz von Zielgrössen, wie Stammzahl, Vorrat oder Waldfläche benutzt, um eine Veränderung aufzuzeigen. Diese Zielgrössen werden üblicherweise für die Darstellung von Zuständen, z.B. dem LFI4b verwendet. Bei diesen Veränderungsauswertungen wird der Wechsel einer Befundeinheitsausprägung bei der Analyse berücksichtigt. So kann man z.B. sehen, dass die Waldfläche ohne Gebüschwald zugenommen hat. Dies hat nur einen Effekt bei solchen Befundeinheiten, die ihre Ausprägung auch tatsächlich wechseln können, z.B. die Zugehörigkeit zur Waldfläche oder der Baumzustand.

Tabellenzitierung

Abegg, M.; Brändli, U.-B.; Cioldi, F.; Fischer, C.; Herold-Bonardi, A.; Huber M.; Keller, M.; Meile, R.; Rösler, E.; Speich, S.; Traub, B.; Vidondo, B., 2014:
Schweizerisches Landesforstinventar - Ergebnistabelle Nr. 153703: Vorrat
Birmensdorf, Eidg. Forschungsanstalt WSL
https://doi.org/10.21258/1010000

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letzte Änderungen: 06.02.2020