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LFI1
Gesamtholzvolumen LFI1: Hauptbaumart · Baumzustand (lebend/tot) · Schutzwaldregion
Einheit: 1000 m³
Auswertungseinheit: zugänglicher Wald ohne Gebüschwald
Netz: terrestrisches Netz LFI1
Zustand 1983/85
Schutzwaldregion
Jura + MittellandNordalpen WestNordalpen OstAlpen SüdwestAlpen SüdostAlpensüdseiteGesamt
HauptbaumartBaumzustand (lebend/tot)1000 m³± %1000 m³± %1000 m³± %1000 m³± %1000 m³± %1000 m³± %1000 m³± %
Fichtelebend592602463483268184111675259184795161774631
tot42215866104191541314563101851628695
Total596822472153272374115815264824813661803321
Tannelebend27695315129574356114814158313137915543712
tot4609192181171910028403780299907
Total28155315321575536124914162313146015553602
Föhrelebend7155562821804181727102680930827133034
tot1022124284033103191221684840010
Total7257565220844181830102803931627137024
Lärchelebend1420113552156820648665006634137172473
tot85347801001921615216912144710
Total1427113582056820667765158635057176943
Arvelebend..205931455911311941187618459
tot......16631639..3137
Total..205931456071312101187618779
übrige Nadelhölzerlebend53920536056454771737146268317
tot176..0100..183..255
Total54020536056454771836146268517
Buchelebend38580289606807664521910601733217604492
tot12313522839234851733283726410
Total38703290126811664551910771733497607132
Ahornlebend4362413898166679520133261082277533
tot1430134214472100..3674522
Total4376414027168179720133261102177983
Eschelebend629859341013741011422120292591590984
tot362714471245110021007497319
Total633459481013861011522122292651591714
Eichelebend6356521622160251003074466431575495
tot412421002651712746395419
Total6397521922161251003076466491576025
Kastanielebend356234911894424013673388735307
tot..........1001610016
Total356234911894424013673488736307
übrige Laubhölzerlebend4264510359854965316326142217693483
tot70225024272521252726392323510
Total4334510859881967415353142256695833
Totallebend15596417510224786032257833812632300933626391
tot127671217867210853994385481055083
Total15724117631924853232343133906932355633681471

berechnet pro Aussageeinheit: Schutzwaldregion

© WSL, Schweizerisches Landesforstinventar, 18.03.2015 #182595/169071
  • Gesamtholzvolumen LFI1 #242
    Schaftholzvolumen in Rinde aller lebenden und toten Bäume und Sträucher ab 12 cm BHD nach Methode LFI1. Im LFI1 wurden bei den toten Bäumen nur diejenigen aufgenommen, deren Holz noch verwertbar war. Die Biaskorrektur der Tarifprobebäume kann so stark ausfallen, dass bei kleinen Baumzahlen negative Werte resultieren können.
  • Hauptbaumart #1089
    Bezeichnung für die zehn wichtigsten in der Schweiz vorkommenden Baumarten resp. Baumartengruppen: Fichte (Picea sp.), Tanne (Abies sp.), Föhre (Pinus sylvestris, P. nigra, P. strobus, P. mugo arborea), Lärche (Larix sp.), Arve (Pinus cembra), Buche (Fagus silvatica), Ahorn (Acer sp.), Esche (Fraxinus sp.), Eiche (Quercus sp.) und Kastanie (Castanea sativa). Alle übrigen Baumarten resp. Gehölzarten werden als übrige Nadelhölzer bzw. übrige Laubhölzer zusammengefasst.
  • Baumzustand (lebend/tot) #1265
    Angabe, ob ein Probebaum lebend oder tot ist.
  • Schutzwaldregion #829
    Die 6 Schutzwaldregionen sind eine Zusammenfassung der 14 Wirtschaftsregionen durch das Landesforstinventar LFI nach naturräumlichen und statistischen Aspekten.
  • zugänglicher Wald ohne Gebüschwald #434
    Zugehörigkeit zum zugänglichen Wald ohne Gebüschwald. Unter der jeweiligen Inventurnummer gehören jene Punkte des terrestrischen Netzes zum "zugänglichen Wald ohne Gebüschwald", welche terrestrisch begehbar waren und dem "Wald ohne Gebüschwald" zugeordnet wurden. Im internationalen Reporting werden diese als "forest available for wood supply" ausgewiesen.
  • terrestrisches Netz LFI1 #544
    Zugehörigkeit zum geometrischen Netz, welches als Basis für die Feldaufnahmen im LFI1 diente. Das geometrische Netz des LFI1 ist ein quadratisches 1x1 km Gitter.
  • Schätzung und Standardfehler der Schätzung

    Die in den LFI-Tabellen publizierten Ergebnisse sind Schätzungen für Grössen im Schweizer Wald (Populationsparameter) deren wahre Werte nicht bekannt sind und deshalb aus den Daten der LFI-Stichprobe hochgerechnet (geschätzt) werden müssen.

    Die Hochrechnungen sind mit Unsicherheiten behaftet. Aus der als Zufallsstichprobe konzipierten LFI-Stichprobe kann die Genauigkeit der Hochrechnungen aber zuverlässig abgeschätzt werden. In allen LFI-Tabellen wird dazu neben der Schätzung selber eine zweite Zahl angegeben, der Standardfehler der Schätzung.

    In den meisten Tabellen wird der prozentuale Standardfehler ausgedruckt, gelegentlich (vor allem bei geschätzten Prozenten) aber auch der absolute Standardfehler. Der Zusammenhang zwischen absolutem und prozentualem Standardfehler ist der folgende:

    prozentualer Standardfehler = absoluter Standardfehler / Schätzung x 100
    absoluter Standardfehler = prozentualer Standardfehler x Schätzung / 100

  • Vertrauensintervall der Schätzung

    Mit der Schätzung selber und dem Standardfehler der Schätzung kann das sogenannte Vertrauensintervall der Schätzung

    mit der unteren Grenze
    Schätzung - tQ x absoluter Standardfehler

    und der oberen Grenze
    Schätzung + tQ x absoluter Standardfehler

    berechnet werden. Mit dem Wert 2 für tQ wird das sogenannte 95%-Vertrauensintervall festgelegt. Dieses besagt, dass sich der gesuchte (unbekannte) Wert des Populationsparameters mit 95% Wahrscheinlichkeit innerhalb der Grenzen des Vertrauensintervalls befindet.

  • Signifikanz der Schätzung

    Mit dem Vertrauensintervall kann statistisch geprüft werden, ob der geschätzte Populationsparameter grösser oder kleiner als ein bestimmter Referenz- oder Zielwert ist, respektive ob sich zwei geschätzte Populationsparameter tatsächlich (in der Population) unterscheiden. Für praktische Zwecke geht man folgendermassen vor: Wenn ein Referenzwert ausserhalb des Vertrauensintervalls liegt, geht man davon aus, dass sich der geschätzte Populationswert signifikant von diesem unterscheidet, liegt er innerhalb, interpretiert man die Differenz zwischen Testergebnis und Referenzwert als zufällig bzw. nicht signifikant. Will man zwei Populationsparameter vergleichen unterscheiden sich diese signifikant, wenn sich ihre Vertrauensintervalle nicht überlappen.

  • Veränderungen

    Im LFI gibt es zwei Arten von Veränderungen. Beim ersten Typ von Veränderungen werden spezielle Veränderungszielgrössen (Themen) definiert, wie Zuwachs, Nutzung, Abgang, Mortalität. Diese Zielgrössen (Themen) sind nur für „Veränderungsinventuren“ verfügbar, z.B. LFI3-LFI4b. Bei diesen Auswertungen wird den Befundeinheitsausprägungen für den ersten Inventurzeitpunkt die Ausprägung des zweiten Inventurzeitpunkts zugewiesen, falls sich dieser verändert hat. Diese Auswertungen berücksichtigen somit nicht den Wechsel einer Befundeinheitsausprägung von der früheren zur späteren Inventur, sondern beachten nur die Veränderung aus der (Befundeinheits-) Perspektive der aktuelleren Inventur.

    Beim zweiten Typ von Veränderungen wird die Differenz von Zielgrössen, wie Stammzahl, Vorrat oder Waldfläche benutzt, um eine Veränderung aufzuzeigen. Diese Zielgrössen werden üblicherweise für die Darstellung von Zuständen, z.B. dem LFI4b verwendet. Bei diesen Veränderungsauswertungen wird der Wechsel einer Befundeinheitsausprägung bei der Analyse berücksichtigt. So kann man z.B. sehen, dass die Waldfläche ohne Gebüschwald zugenommen hat. Dies hat nur einen Effekt bei solchen Befundeinheiten, die ihre Ausprägung auch tatsächlich wechseln können, z.B. die Zugehörigkeit zur Waldfläche oder der Baumzustand.

Tabellenzitierung

Abegg, M.; Brändli, U.-B.; Cioldi, F.; Fischer, C.; Herold-Bonardi, A.; Huber M.; Keller, M.; Meile, R.; Rösler, E.; Speich, S.; Traub, B.; Vidondo, B., 2014:
Schweizerisches Landesforstinventar - Ergebnistabelle Nr. 182595: Gesamtholzvolumen LFI1
Birmensdorf, Eidg. Forschungsanstalt WSL
https://doi.org/10.21258/1040000

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letzte Änderungen: 06.02.2020