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Zustand und Pflege des Waldes

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Hier werden die Schäden des Orkans «Lothar» beseitigt. In der Schweiz wurden über 12 Millionen Kubikmeter niedergewalzt. Das sind mehr als zwei normale Jahresnutzungen. Dabei geraten Kronenverlichtungen, Borkenkäfer und Ozonschäden fast in Vergessenheit.

Und wie verhält es sich mit den übrigen Schäden und der Stabilität der Bestände? >>

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Ein Drittel Zwangsnutzungen

1983 wurde im Schweizer Wald Alarm geschlagen: Der Wald ist krank, der Wald stirbt! Dem war zum Glück nicht so, doch die Statistik gibt keinen Anlass zur Entwarnung. Im Dezember 1999 verursachte der Orkan «Lothar» verheerende Schäden, gefolgt von Borkenkäferbefall. Gemäss LFI war von 1995 bis 2006 mehr als ein Drittel der Holznutzung durch solche Ereignisse begründet.

Lässt man die Kronenverlichtungen ausser acht, ist immer noch jeder fünfte Baum geschädigt, 8% aller Bäume sind tot. Schäden durch die Holzernte haben deutlich abgenommen. Auch der Anteil der Bestände mit kritischer Stabilität hat abgenommen, insbesondere im Alpenraum. Gesamthaft wurde die Stabilität noch bei 6% der Bestände als kritisch beurteilt.

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Rindenverletzungen infolge eines Hochwassers mit Geröll (Murgang) im kleinen Melchtal, Obwalden.

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