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So werden die Daten erhoben

Foto Luftbildinterpretation

Luftbildinterpretin bei der Arbeit. Mit Hilfe einer Spezialbrille wird das Luftbildmodell räumlich wahrgenommen.

Foto Luftbildinterpretation

Walddefinition gemäss Schweizerischem Landesforstinventar (LFI).

Luftbildinterpretation mit modernsten Geräten

Diverse Informationen zum Waldaufbau können aus dem Luftbild mit weniger Aufwand erhoben werden als draussen im Wald. Deshalb werden seit dem zweiten LFI die Luftbilddaten im 500m-Netz erhoben und als Folge konnte die Zahl der terrestrischen Probeflächen halbiert werden.

Dank dieser Verdichtung und speziell entwickelten statistischen Methoden können Holzvorrat, Stammzahl und Waldfläche ebenso genau ermittelt werden wie im LFI1. Zusätzlich werden mit den Luftbildern im Nichtwaldareal auch die Anzahl Einzelbäume und die Länge der linienförmigen Flurgehölze ermittelt. Im LFI3 wurde erstmals mit digitalen Farbbildern anstelle von Graustufen-Bildern gearbeitet.

Walddefinition im LFI

Wald oder Nichtwald ? Diese Frage klären Spezialisten anhand von Luftbildern ab. Ob eine Fläche als Wald gilt, ist abhängig von der Breite und der Baumhöhe der Bestockung. Zudem müssen die Baumkronen mindestens 20% der Fläche bedecken (Deckungsgrad).

Bei Aufforstungen, Verjüngungen, Gebüschwäldern und vorübergehend nicht bestockten Waldflächen (z.B. Schlagflächen) ist keine minimale Oberhöhe verlangt.

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letzte Änderungen: 17.10.2017