Kollegiengebäude der Universität FreiburgEine Gruppe des LFI besuchte am 12.10.04 ein Kolloquium der forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg, um mehr über die zweite Bundeswaldinventur zu erfahren. Erste Resultate zeigen Ähnliche Tendenzen wie das zweite LFI.
Flächendeckende Daten über Zuwachs und Nutzung, aber auch über Naturnähe des deutschen Waldes standen bis anhin in Deutschland nicht zur Verfügung. Deshalb wurde von 2001 bis 2002 in allen Bundesländern eine Bundeswaldinventur (BWI II) durchgeführt. Da in den alten Bundesländern schon 1986 bis 1988 eine Inventur (BWI I) durchgeführt wurde, war es wie beim LFI möglich, durch den Vergleich der beiden Inventuren Aussagen über die Entwicklung und Veränderung des Waldes zu machen.
Die Erhebung selbst war Sache der Bundesländer, wurde aber nach einem zwischen Bund und Ländern abgestimmten Verfahren durchgeführt. Die Daten wurden in einer zentralen Datenbank gespeichert, so dass sie von allen Bundesländern eingesehen werden können.
Am Kolloquium des FVA wurden vor allem für Baden-Württemberg Ergebnisse klassischer Grössen wie Zuwachs und Nutzung, aber auch Informationen zur Ökologie vorgestellt. In der anschliessenden Diskussion ging es dann vor allem um den Stellenwert der Fichte, wie naturnah ist der Wald und die zukünftige Ausrichtung der Forstpolitik.
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